Das Theaterspielen ist keine Erfindung der heutigen BUNTEN BÜHNE, sondern hat in Großenenglis schon eine lange Tradition. Bereits vor dem 2. Weltkrieg gab es im Saal der damaligen Gastwirtschaft Bräutigam Theateraufführungen. Initiator war damals in erster Linie der Sportverein. In den 50- und 60er Jahren waren es dann der Gesangverein und der Bund der Vertriebenen, die sich um das Theaterspiel bemühten. Es gab Theateraufführungen in der Aula der Wittig - Schule. Noch heute erinnern sich die Aktiven von damals gern an die Operette „Die Winzerliesel“.
Nach einer Pause gab es dann im Jahr 1980 einen Neubeginn. Ziel war die alte Tradition wieder aufleben zu lassen und das kulturelle Geschehen in unserem Dorf zu beleben. Durch eine Initiative des Kulturrings wurde im Rahmen einer Kulturwoche als erstes Stück die Komödie „Die Gebietsreform“ aufgeführt. Die Aktiven auf und hinter der Bühne rekrutierten sich hauptsächlich aus Mitgliedern des Posaunenchores und der Freiwilligen Feuerwehr. Zwei weitere Jahre gab es Aufführungen unter der Regie des Kulturringes.